Ca. 30% des Wassers eines Haushalts landet in der Toilette. Bei diesem Verbrauch kann man durch einfache Maßnahmen Kosten reduzieren.
Bei älteren Spülkästen gehen bis zu 10 Liter pro Knopfdruck den Weg durch die Kanalisation. Durch den Einsatz von Wassergefüllten Plastikflaschen, die man im Spülkasten versenkt, spart Unmengen von Wasser und bares Geld.
Kleines Rechenbeispiel:
In einem Singlehaushalt mit veraltetem Spülkasten ohne Spartaste und mit 10 Liter Inhalt wird 5 mal pro Tag gespült. Ergibt 18250 Liter Wasser im Jahr.
Der Single investiert 5 Minuten Arbeit und befüllt zwei 1,5 Liter Flaschen mit Wasser und versenkt diese im Spülkasten (je nach Bauart auch sechs 0,5 L Flaschen möglich). Nun spült er mit 7 L pro Spülung. Ergibt 12775 Liter Wasser im Jahr.
Ergibt eine Ersparnis von 5475 Liter Wasser, oder bei einer Normbadewanne von 150 L über 36 Badewannen!
Und 7 L reichen vollkommen fürs Spülen. Moderne Geräte verbrauchen 6 L für groß, 3 L für klein.
Sparen in allen Ehren, aber mit diesem Tip lassen sich ca. 50,- €/Jahr sparen, die Kanalreinigung beläuft jedoch sich gut und gerne auf 400,- - 1500,- €. Je nach Länge und Beschaffenheit des Abwasserkanals reichen sieben Liter nicht aus um das "Große Geschäft" in die Kanalisation zu spülen, die Feststoffe setzen sich ab uns bilden zusammen mit den Resten aus Spül- und Waschmaschine eine zähe Schicht, die kaum zu entfernen ist. Um einen Kanal sauber zu halten braucht es Wasser, viel Wasser und da ist die Toilettenspülung die beste Möglichkeit. Also nicht am falschen Ende sparen.
AntwortenLöschenNatürlich sollte man (besonders bei Installationen mit geringen Querschnitten) bedenken, dass diese nur durch ausreichend Wasserduchfluss freigehalten werden. Normalerweise sind aber Dusche bzw. Badewanne und Waschbecken im Rohrsystem vor dem WC angeordnet und das Fallrohr möglichst nah am WC. So ist nach dem obligatorischem Hädewaschen nach der Sitzung doch genug Wasser in den Abfluss gespült worden, um diesen möglichst sauber zu halten.
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